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Yin-Yoga an der Wand Teil 3


Das war die Letzte Position im Teil 2.

Wandere nun langsam wieder deinen Fuss über dein Schienbein nach oben und lege beide Fersen an die Wand und strecke deine Beine aus.

Lasse nun beide Fersen an der Wand nach aussen fallen und achte darauf, dass deine Beine entspannt bleiben und nicht anspannen. Finde Frieden mit der Position. Ich weiss, dass es am Anfang hart sein kann, aber wenn du dich auf deinen Atem konzentrierst und den Zug in den Innenseiten deiner Beine 'ausatmest', gelingt das mit der Zeit. In dieser Position spüre ich auch immer, was es heisst 'los zu lassen', weil mit jeder Ausatmung meine Fersen immer ein klitzekleines Stückchen nach untern fallen. Hab keine Angst! 

Bring dann langsam beide Beine wieder zusammen, helfe dir ruhig mit deine Händen,  beuge deine Knie und stell die Füsse an die Wand. Gib Druck über die Füsse und hebe deinen unteren Rücken von deiner Matte ab.

Wandere richtig die Wand nach oben hoch und bringe deine Hände zur Hüfte, stelle deine Oberarme auf und stütze dein Becken mit deinen Händen ab, sodass es wie in einer Schale liegt.

 

Von hier aus kannst du auch mal die Füsse über den Kopf nach hinten bringen. Lass sie ruhig über dem Boden schweben, beuge ruhig deine Knie oder lege dir ein dickes Kissen hinter den Kopf, sodass es deine Füsse nicht zu weit haben. Achte aber bitte darauf, dass dein Rücken rund bleibt und dass nicht zu viel Gewicht über die Schultern in den Boden gehen. Auch sollte deine Halswirbelsäule immer schön lang bleiben und kein Druck aufnehmen, dafür schiebe deinen Hinterkopf auf die Matte und zieh dein Kinn weg von deiner Brust.

Heraus kommst du dann wieder auf dem selben Weg zurück. Füsse an die Wand, Knie beugen und über den Rücken zurück auf die Beine rollen.

..... und danach brauch man immer so eine kleinen Augenblick um wieder in die Aufrichtung zu kommen. Mach ganz langsam! Yin-Yoga braucht ganz viel Zeit und je länger du die Positionen hälst, um so grösser ist die Wirkung. Geniesse sie!