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Yin-Yoga an der Wand Teil 2


Und es geht weiter!

Als letzte Asana hatten wir 'Den auf dem Rücken liegenden Schmetterling' ... JA wir haben lustige Namen, auch aus dem Tierreich, für unsere Positionen, aber dadurch kann man sie auch gut ableiten (wir werden noch eine Menge davon kennen lernen ;)

Von hier aus kommst du dann in den Squat.

Der Squat ist auch eine Position, die man normalerweise auf den Füssen stehend ausführt, nur hier liegen wir auf dem Rücken und stellen die Füsse gegen die Wand. Im Schmetterling hast du bestimmt schon Bekanntschaft mit deiner Hüfte gemacht und hier kommst du wieder in die Hüftöffnung hinein. Du stellst deine Füsse weiter als hüftweit gegen die Wand und lässt dein Kreuzbein auf deiner Matte liegen, das heisst, dass deine Sitzbeine gegen die Wand ziehen und deine ganze Wirbelsäule von der Krone des Kopfes bis zum Steissbein auf der Matte liegt. Du kannst deine Füsse so ausrichten, dass du eine Dehnung vom unteren Rücken bis in die Beine spürst, aber mehr nicht. Leg dein Kreuzbein ab und lasse die Kraft weichen! Sonst entsteht keine Entspannung.

Strecke nun deine Bein langsam wieder aus und leg deine Fersen an die Wand. Stelle deinen rechten Knöchel auf deinen linken Fuss ab und lass dann deinen Fuß langsam über dein linkes Schienbein und über deine Kniescheibe nach unten sinken. Dabei zieht das rechte Knie nach aussen, ähnlich wie im Schmetterling und dein Kreuzbein bleibt weiterhin auf der Matte. Es ist gut möglich, dass die Dehnung vom unteren Rücken schon ausreicht.

Wenn nicht, beuge langsam dein linkes Knie und stell deine linke Fußsohle an die Wand!

Und lass dein Kreuzbein auf der Matte! Oder heb deinen Fuß einfach wieder höher an die Wand, sodass sich dein unterer Rücken wieder ablegt. Als ich diese Position das erste Mal ausführte war ich geschockt, wie schnell die Grenze meiner Dehnung da war. Sein nicht zu ehrgeizig! Das zahlt sich im Yoga selten aus und so lernst du auch nie deine Grenzen kennen und schätzen.

Jede Position hältst du so gegen 3-5 Minuten, aber auch hier hörst du mehr auf deine innere Stimme und schaut nicht umbedingt die ganze Zeit auf die Uhr. Wenn dir die Zeit wichtig ist, stell dir eine Zeitmessung auf dem Handy ein, sodass du 'geweckt' wirst. 

Danach beginne mit der linken Seite!

...und der 3. Teil wird folgen