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Yin-Yoga an der Wand Teil 1

Diese kleine Yin-Yoga-Einheit dauert nicht lang, keine 10 Minuten. Aber wenn du wieder raus kommst, fühlst du dich wie neugeboren.

Suche dir erst einmal einen freien Platz an der Wand vor der du deine Yoga-Matte mit der kurzen Seite ablegen kannst. Zur Not lege dir einfach nur ein Decke hin, die Matte ist nur zum Schutz da. Nun roll dich so auf die Matte/Decke, dass du mit dem Rücken aufliegst und deine Beine an der Wand legen kannst. Deine Sitzbeine sollten so nah wie möglich an der Wand liegen.

 

Siehe Foto unten.

Das ist die Ausgangsposition, in die du immer zwischen einer Asana zurück kommen kannst.

Entspanne erst einmal, finde dich und deinen Atem und fühle, wie du mit jeder Ausatmung tiefer in den Boden sinkst. Deine Arme legst du einfach neben dir ab und wenn du deine Handflächen zur Decke öffnest, kannst du vielleicht spüren, wie deine Schultern noch schwerer in die Matte fallen können. Komm an und fühle dich wohl.

Jetzt bringe langsam deine Fußsohlen zusammen und lasse die Aussenkanten deiner Füsse langsam an der Wand nach unten in Richtung Becken sinken, sodaß deine Hüfte sich öffnet und deine Knie nach recht und links gleiten.Dein ganzer Rücken bleibt dabei auf deiner Matte liegen.

Deine Arme liegen neben dir oder aber auch an den Innenseiten deiner Knie. Siehe Foto unten.

Halte jede einzelne Position so zwischen 3-5 Minuten, oder am Anfang einfach nur so lang wie du kommst. Dein Körper brauch eine gewisse Zeit um sich auf die Asana einzustellen. Wir legen uns hinein und sollen loslassen..... und stellen fest, dass das garnicht so einfach ist. Und dann kann es bei uns noch sein, dass zwischendurch immer mal so eine kleine Spastik dazu kommt. Ignoriere sie nicht, versuche sie über Gelassenheit loszuwerden. Deine Atmung sollte frei durch deinen Körper fliessen können und Blockaden lösen. Lass dich fallen und versuche nicht festzuhalten, sodass die Energie deines Atems in die Faszien wirken und Verspannungen lösen kann.

In 2. Teil wird diese Reihe fortgesetzt.